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Spendenziel erreicht und Details zum Flug

GESCHAFFT

Vergangene Woche, genauer gesagt am 23.6. kam die ausschlaggebende Spende, um das Ziel von 1800€ zu erreichen. Ich möchte allen Spendern ganz herzlich für Ihre Großzügigkeit und Interesse an diesem Projekt danken! Ich bin überglücklich, so ein positives Feedback zu erfahren.

Soweit ist nun also mein Aufenthalt und die grundsätzliche Arbeit an der Schule finanziert. Alles, was nun die 1800€ übersteigt, kann von mir unter Rücksprache mit dem Verein – und am wichtigsten: den Menschen vor Ort – für besondere Projekte genutzt werden. Wofür genau, wird sich in etwa einem halben Jahr zeigen, wenn ich mich in der Gesellschaft eingefunden habe und ich auch schon zusammen mit Lehrern und Schülern Ideen sammeln konnte. Mehr kann und möchte ich daher dazu noch nicht sagen.

 

Zur Ausreise:

Vor kurzem hat uns Eliphaz, der 1. Vorsitzende von FoR, uns per E-Mail die Buchungbestätigung für den Flug geschickt. Ausreise ist also der 9. August. Wir fliegen mit Turkish Airlines über Istanbul nach Kigali und kommen kurz nach Mitternacht dort an, wo wir die erste Nacht in einem Hotel verbringen. Am Folgetag werden wir von Lehrern unserer jeweiligen Einsatzschule abgeholt.

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Kennenlernseminar

Muraho!

Lange drauf gefreut; umso schneller ging es rum.

Vom 19.5. – 21.5. hatten wir unser erstes großes Seminar zusammen, wo wir, d.h. Lisa (meine WG Mitbewohnerin), Kathrin, Daria, Frederieke (Freiwillige in Gisenyi) und Fiona (FW von 13/14 in Ruhango), uns endlich kennengelernt haben! Vorweg: Wir verstehen uns alle sehr gut, sofern man das nach nur einem Wochenende sagen kann.

 

Freitag, 19.5.:

nach etwa 4 ½ Std. Fahrt und mehrmaligem Verlaufen am Stuttgarter Hbf (Beschilderung faktisch nicht existent, überall nur anti-Stuttgart21 Sticker), komme ich am ABZ Gästehaus in Stuttgart Untertürkheim an. Kennenlernseminar weiterlesen

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Nun doch Ruhango & weitere Planungen

Man weiß, dass man lange nichts mehr in seinem Blog geschrieben hat, wenn man nachschauen muss, wo der letzte Beitrag endete.

Dabei ist es gar nicht mal so lange her, seit dem letzten Beitrag (gut, etwa zwei Monate), doch es hat sich wieder sehr viel getan!

Erstens: Alles was ich zuvor über Gisenyi als Einsatzstelle gesagt habe ist falsch. Also, nicht ganz. Ich werde lediglich nun doch nach nach Ruhango gehen, also die eigentliche Einsatzstelle, auf die ich mich beworben hatte. Grund ist, dass sich eine Mitfreiweillige gefunden hat: Lisa. Wir beide werden also ab August dort in einer WG wohnen.

Zweitens: Es gibt nun eine sehr genaue Planung bis zur Ausreise, die da wäre:

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Der Stein kommt ins Rollen. Und zwar schnell!

Nach laaaaanger Zeit kommt endlich der nächste Eintrag. Gut, zwischendurch gab es auch eigentlich nichts zu schreiben, doch jetzt ist endlich etwas passiert! Sehr viel sogar. Bevor ich hier wild durcheinanderschreibe, chronologisch:

23.01.2017: Ich erhalte eine E-Mail vom Vorsitzenden von Friends of Ruanda und werde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. 8 Stunden fahrt für ein einziges Gespräch? Wenn man schon mal so weit fährt, kann man doch vielleicht an der ein oder anderen Station halt machen. Passenderweise ist ihr Elternhaus gerade mal eine Stunde von dem Ort entfernt, wo ich sowieso hin muss. Gefragt, geplant, doppelt gefreut auf den Tag des …

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Über mich und diesen Blog

Muraho (Guten Tag auf Kinyarwanda)! Knapp eine Woche ist es nun her, dass ich meine zwei Bewerbungen als weltwärts-Freiwilliger abgeschickt habe.

Natürlich habe ich auch schon Einsatzplätze im Auge, zu denen ich am liebsten möchte. Das sind einmal die APACE Secondary School in Kigali, der Hauptstadt Ruandas und das Bethel College in Ruhango, einer Stadt zwischen Kigali und Huye (früher Butare). Die erste Stelle ist von artefact ausgeschrieben, die zweite von Friends of Ruanda. Beides sind recht kleine Entsendeorganisationen.

Ja, richtig erkannt, bei beiden handelt es sich um Schulen, ich möchte ein Jahr Assistenzlehrer werden.  Bildung gehört zu den effektivsten und vorallem nachhaltigsten Entwicklungshilfen überhaupt; Stichwort „Hilfe zur Selbsthilfe“. Da in Ruanda vor etwa 10 Jahren erst auf Englisch umgestellt wurde, gibt es nach wie vor zu wenig englischsprachige Lehrer. Des weiteren wird Ruanda eine ähnliche wirtschaftliche Entwicklung bevorstehen wie Deutschland, nämlich richtung Dienstleistungssektor. Das liegt vor allem an der hohen Bevölkerungsdichte, der hügeligen Landschaft und der daraus folgenden Bodenknappheit. Über mich und diesen Blog weiterlesen