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Die große Reise(planung)

Das Schuljahr neigt sich dem Ende und so kommen die großen Ferien immer näher. Diese beginnen Mitte November und hören Anfang nächsten Jahres auf. Zeit genug, um Ruanda und andere Ostafrikanische Länder etwas kennenzulernen. Immerhin bekommen wir als Resident Preissenkungen und bezahlen nichts für die meisten Visa. EAC Visa (Kenia, Uganda, Ruanda) kostet regulär nämlich 100$!

Am Wochenende haben wir uns schon mal die Orte in Ruanda ausgesucht, die wir bereisen möchten. Dazu gehört hauptsächlich der Akagera Nationalpark (Savannenlandschaft im Osten), Nyungwe Forest (natürlicher tropischer Regenwald im Süd-Westen) und der Congo-Nile Trail (Wanderweg entlang des Kivusee im Westen; Congo ist dabei der Fluss, nicht das Land!).

Gestern waren wir zusammen in Kigali im Tourist Information Center des RDB (Rwanda Development Board), wo es kostenlose Broschüren und Reiseberatung gibt. Diese sollte laut Bewertungen auf Google nur mittelmäßig sein, was wir aber überhaupt nicht bestätigen können. Der Berater war sehr gut informiert und sprach perfekt Englisch.

Aktuell sieht unsere Planung für Ruanda so aus:

  • Akagera NP: wir holen uns einen Mietwagen mit Guide bereits in Kigali, da es hier günstiger ist (dennoch 200$). Mit diesem Guide fahren wir auch einen halben Tag durch den Park, wofür man auch nochmal Gebühren für das Auto und die Permits zahlen muss (60$ für’s Permit). Damit wird das ein ganz schön teurer Spaß. Wir gucken mal, ob man das vielleicht in Kenia oder Tansania günstiger machen kann. Diese Tour machen Lisa und ich zusammen.
  • Nyungwe Forest: hier kann man, ähnlich wie im Volcanoes NP, Gorillatrekking machen, oder aber einfach durch den Park auf verschiedenen Wegen wandern. Dafür muss man zwar auch ein Permit kaufen, ist allerdings deutlich günstiger als im Akagera oder gar dem Volcanoes NP. Es gibt verschiedene Startstationen, zu denen man mit dem Bus gelangt. Auch das hier werden wir zusammen machen.
  • Congo-Nile-Trail: der rund 250km  lange Wanderweg, auf den ich mich ganz besonders freue. Etwa 10 Tage braucht man zu Fuß. Ich habe ja bereits die Gegend um Kibuye (liegt auf der Mitte des Weges) gesehen; wenn der gesamte Wanderweg so schön ist, wird es der Wahnsinn! Da Lisa nicht ganz so überzeugt vom Wandern ist wie ich, werde ich vermutlich den größten Teil alleine zurücklegen. Auf dem Weg gibt es 8 Campingplätze und man kann sich ein Zelt anmieten. Allerdings muss man dann jemanden dafür bezahlen es wieder zurück zu bringen, was die Angelegenheit teurer macht, als sich einfach eins zu kaufen. Gleiches gilt für’s Radfahren, was auch möglich ist.
  • Volcanoes NP: auch wenn Freiwillige vor uns den Park als sehr lohnenswert beschreiben, ist er uns schlicht zu teuer. Für das richtige Berggorilla Trekking bezahlt man allein für das Permit 1500$, wobei man die Gorillas maximal eine Stunde sieht. Man muss aber dazu sagen, dass das Geld zum Schutz der Tiere genutzt wird, da dies mit die letzten Berggorillas der Welt sind. Außerdem sollte man das Permit bereits Monate vorher beantragen; nun sind sie schon ausgebucht. Es gibt auch andere Aktivitäten, wie zum Beispiel den Mount Karisimbi zu besteigen, der höchste Berg Ruandas (~4500m). Mal sehen, ob ich das mache.

Als nächstes werden wir uns die anderen Länder angucken und alles zeitlich planen.

Ihr könnt euch ja mal Fotos von den genannten Parks anschauen. Vor allem den Nyungwe Forest finde ich sehr schön!

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