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Holiday Camp (Ferienfreizeit)

War Geil! Auch wenn bis zu unserer Ankunft nicht einmal genau klar war, wo ich überhaupt schlafe.

Das Holiday Camp ist ein alljährlich stattfindendes Ferienprogramm, bei dem die Schüler von meiner Schule zur Schule der anderen Freiwilligen fahren und eine Woche Spaß haben. Kein Unterricht, kein lernen, sind ja Ferien. Unterstützt wird es finanziell von meiner Entsendeorganisation Friends of Ruanda. Natürlich kann nicht jeder teilnehmen, weshalb wir die Schülerzahl leider auf 46 begrenzen müssen.

Dieses Jahr standen u.a. Sport, eine Nachtwanderung, wandern zum Strand, Weihnachtskekse backen, Fahrradfahren lernen, Film gucken und die heißen Quellen bei Rubavu und Theater auf dem Programm. Alles davon war ein Erfolg und ich bin sehr zufrieden, ebenso wie die Schüler. Das Essen war super, die Stimmung durchgehend ausgelassen und es gab keinen Streit. Zumindest keinen, der mir aufgefallen ist. Ein Grund dafür, warum es so locker war, ist mit Sicherheit, dass es zwar einen Zeitplan gab, den wir aber getrost unseren Bedürfnissen angepasst haben. Anstatt irgendwelchen Uhrzeiten nachzuhechten sind wir auf die Schüler eingegangen. Zugegeben, Frühstück um 11h statt 7h30 war dann doch etwas zu spät, aber es war in Ordnung.

Ich möchte gar nicht so sehr auf den Einzelheiten rumreiten. Insgesamt: das Holiday Camp war ein voller Erfolg. Viele Schüler haben gemeint, sie wären gerne noch länger geblieben und dem schließe ich mich an. Hat auf jeden Fall Wiederholungsbedarf!

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Fahrrad: wieder verkauft

Als eine Mischung “die Schnauze voll gehabt” und “lieber jetzt die Notbremse als sich noch mehr drin zu verrennen” habe ich mein Fahrrad wieder an den Shop verkauft; für 70.000 Rwf. Ja, das sind 35.000 Rwf Verlust.

Hintergrund: Ich komme vom Holidaycamp wieder nach Hause, lade meine Sachen ab und wollte gerade zu einer Freundin fahren, um mal Hallo zu sagen. 100 Meter den Berg hoch blockiert plötzlich mein Hinterrad. Was ich sehe verschlägt mir vor Verwunderung die Sprache und doch bleibe ich ruhig, weil mir solche Probleme nichts neues sind.

Irgendwie hat es das hintere Schaltwerk geschafft in die Speichen zu geraten (wohlgemerkt: keine Unfälle und ich war einfach gerade aus am fahren!), wodurch es sich mit dem Rad nach oben sieht und komplett verbiegt, inklusive der Aufhängung am Rahmen. Obwohl ich langsam gefahren bin (Berg auf), war das Rad so verkeilt, dass ich es ohne Werkzeug nicht mehr los bekommen habe. Nun überlegt mal, dieser Spaß wäre mir irgendwo auf dem Congo Nile Trail passiert.

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