Geschrieben am

Musanze: Höhlen und mein erster 4000er!

Vergangenes Wochenende standen eigentlich nur die Höhlen bei Musanze (im Norden beim Volcanoes NP) auf dem Programm. David, der uns bereits vorher zweimal in Ruhango besuchte, hatte uns dazu eingeladen. Freitag Abend kamen wir in Musanze an und es war schon dunkel. Von seinen anderen Besuchern hörte ich schon, dass mich am nächsten Morgen eine schöne Überraschung erwarten würde. Ich rechnete schon mit einer schönen Aussicht, doch mit dem, was mich morgens um halb 7 erwartete, hatte ich nicht gerechnet: von seiner Veranda aus hat man einen beinahe perfekten Blick geradewegs auf drei große Vulkane; Sabyinyo, Gahinga und Muhabura, wovon letzterer der drittgrößte Berg/Vulkan Ruandas ist mit 4127m (Bilder siehe Galerie). Zum Pech der anderen Langschläfer hat man leider nur 30 Minuten später nichts mehr gesehen – Nebel.

Musanze: Höhlen und mein erster 4000er! weiterlesen

Geschrieben am

Ende der Examen – Anfang der Ferien – Holiday Exchange

Heute, 10.11.17, werden die letzten Examen geschrieben. Nächste Woche haben die Lehrer Zeit, um diese zu korrigieren und es findet kein Unterricht statt. Aus diesem Grund haben wir schon vorläufig frei bekommen. Es kann jedoch trotzdem sein, dass wir nochmal zur Schule zurückgerufen werden, falls wir gebraucht werden. Nach nächster Woche fangen offiziell die Ferien an.

Nun grob zu meiner Planung, was schon so feststeht:

Ende der Examen – Anfang der Ferien – Holiday Exchange weiterlesen

Geschrieben am

Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 3

Kaputtgeflickt.

Vorhergesagte Techniker kamen wie angekündigt und wir hatten sogar 238V zeitweise!

Dann kam der Regen. Also sowohl real als auch metaphorisch gesprochen. 2 Stunden etwas stärkerer Regen und schon sind wir auf Anfang, eigentlich sogar noch davor. Nun haben wir nämlich nicht nur eine niedrige Spannung, sondern auch noch einen ziemlich starken Wackelkontakt. Dieser sitzt dem Geflacker der Laternen nach zu urteilen sogar direkt vorm Haus.

Geschrieben am

Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 2

Teil 2, wir sind noch mitten drin.

Zwischendurch stellte sich auch heraus, dass ich schlichtweg keine Energie kaufen kann. Ich bekomme die übliche Bestätigungs-SMS meines Netz und MobileMoney Betreibers MTN, allerdings fehlt der Code einfach. Die SMS ist nebenbei in Kinyarwanda, man muss also wissen, welcher der Codes in der SMS nun der ist, den man braucht. Ich hatte ein paar mal mit MTN hin und her telefoniert, bis sich herausstellte, das der Techniker vergessen hat, unser Cash Power Meter zu registrieren; hätte auch gut mir passieren können. Lob an den Kundenservice von MTN. Allerdings sollten die Techniker mal gescheite Fehlermeldungen integrieren, da selbst die Leute bei der Hotline nicht genau wussten, woran es denn nun liegt.

 

Nun aber zurück zum eigentlichen Spaß, mit nur halb so viel Spannung (okay, der war schlecht). Inzwischen habe ich uns wieder ans alte Cash Power Meter geklemmt, da es mir doch zu doof war, jeden Abend ohne Licht und Tags nur mit 150V herum zu dümpeln.

Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 2 weiterlesen

Geschrieben am

Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 1

Eigentlich wollte ich darüber schon lange etwas geschrieben haben, da es doch etwas anders hier läuft, als in Deutschland.

Vorab: Ruanda hat ebenfalls 230V Netzspannung bei 50Hz als Vorgabe. Die Steckdosen sind entweder flach und ohne Schutzleiter (Typ C) oder der „französische“ Stecker (Typ E), wobei beide zum Eurostecker kompatibel sind. Der Typ E und unserer Typ F (Schuko) sind sich sehr ähnlich, weshalb die meisten Schukostecker auch im Typ E verwendet werden können.

Abgerechnet wird prepaid, das heißt man zahlt im voraus. Dafür hat man statt einem ollen analogen Stromzähler wie in Deutschland ein digitales Gerät mit Ziffernfeld und LCD Nummerndisplay, das Electricity Meter/Cash Power Meter. Wenn man Energie kaufen will, kauft man für einen bestimmten Betrag ein und bekommt als Gegenleistung einen 20 stelligen Code, den man am Electricity Meter eingibt. Man kauft also nicht direkt kWh, sondern für einen beliebigen Betrag ein. Das kommt daher, das es verschiedene Preisklassen gibt. Staatsbürger zahlen weniger als Residents zum Beispiel. Verbraucht ein Staatsbürger mehr als 15 kWh im Monat, so steigt der Preis auf etwa das doppelte pro kWh. Das Electricity Meter kommuniziert meines Wissens nach über das Mobilfunknetz mit dem Betreiber über die Preise usw.

Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 1 weiterlesen

Geschrieben am

Die große Reise(planung)

Das Schuljahr neigt sich dem Ende und so kommen die großen Ferien immer näher. Diese beginnen Mitte November und hören Anfang nächsten Jahres auf. Zeit genug, um Ruanda und andere Ostafrikanische Länder etwas kennenzulernen. Immerhin bekommen wir als Resident Preissenkungen und bezahlen nichts für die meisten Visa. EAC Visa (Kenia, Uganda, Ruanda) kostet regulär nämlich 100$!

Am Wochenende haben wir uns schon mal die Orte in Ruanda ausgesucht, die wir bereisen möchten. Dazu gehört hauptsächlich der Akagera Nationalpark (Savannenlandschaft im Osten), Nyungwe Forest (natürlicher tropischer Regenwald im Süd-Westen) und der Congo-Nile Trail (Wanderweg entlang des Kivusee im Westen; Congo ist dabei der Fluss, nicht das Land!).

Die große Reise(planung) weiterlesen

Geschrieben am

Neuer Blogname, endlich

Nachdem dieser Blog nun beinahe ein Jahr existiert, wurde es doch mal Zeit, den langweiligen und eigentlich provisorischen Namen „Martin in Ruhango“ zu ersetzen.

Amakuru? Etwa das ruandische Wie geht’s?

Ni meza! (ist) gut. (sprich z wie sanftes s)

Warum dieser Name? Ich berichte gerne positiv von meinem Jahr in Ruanda, denn für mich geht hier ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Ich möchte den gelebten Optimismus der ruandischen Kultur weitertragen, dafür steht „ni meza“.

Außerdem habe ich mal die Header/Titelbilder erneuert. Alle Bilder sind in Ruanda aufgenommen.

Geschrieben am

1. Quartalsbericht

Da ich ohnehin für meine Entsendeorganisation (EO) FoR einen Quartalsbericht schreiben muss, habe ich mich dazu entschieden, ihn hier gekürzt zu veröffentlichen. Es ist eine Zusammenfassung der letzten drei Monate, wobei es besonders um mein persönliches Wohlbefinden, Entwicklung und die Schule geht.

Er kann hier heruntergeladen werden.

Geschrieben am

Essen & Trinken

Wer mich gut kennt, wird mich als sehr wählerischen Esser in Erinnerung haben, wobei sich das in den letzten 2 Jahren schon deutlich gebessert hat. Ehrlich gesagt habe mich mir über Essen noch die meisten Sorgen gemacht, bevor ich hierhin kam. Schließlich sind wir nicht gerade in der Hauptstadt, wo es die volle Wahl gibt.

Nun, Anfangs war es in der Tat ziemlich schwierig. Das liegt daran, dass es hier keinen Supermarkt gibt wie bei uns, wo man direkt alles bekommt. Stattdessen gibt es unzählige kleine Shops, die teilweise auch westliche Importgüter anbieten, und den großen Markt mit heimischen Produkten. Alles meist ohne festen Preis, es wird verhandelt. Anfangs waren wir ziemlich schüchtern und trauten uns nicht so wirklich, einfach mal in jeden Markt rein zu schauen. Tatsächlich habe ich in den ersten Wochen mindestens 5kg abgenommen.

Essen & Trinken weiterlesen