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King’s Palace in Nyanza

Nyanza ist eine Stadt im Süden von Ruhango, etwas größer und eine halbe Stunde entfernt. Eine der Sehenswürdigkeiten dort ist der King’s Palace, der ehemalige Königspalast. Diesen besuchten wir vergangenen Sonntag.

Bilder und etwas mehr Erklärung gibt es bei den Bildergalerien.

 

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Wir sind “ent-angekommen”

In Anlehnung an meinen Beitrag Wir sind angekommen.

Donnerstag, 7.9., Faustin ruft mich mitten im Unterricht an. Ich solle doch bitte den Hausmeister suchen und ihm mein Handy geben, damit er ihm erklären kann, wo er mich hinführen soll. Wohin führen? Ich habe keinen blassen Schimmer. Ich folge einfach mal dem Hausmeister, den ich vorher noch nie gesehen habe über einen Trampelpfad durch die Wiese, weg von der Schule. Nach kurzer Zeit sind wir wieder in Ruhango auf einer Straße, nach 10 Minuten biegen wir rechts zu einem Haus ein. Ich sehe Faustin, der schon auf uns wartet, aber ich bin nur noch verwirrter. Was will ich bei diesem scheinbar leerstehenden Haus. “Umziehen”, meint Faustin. Ja genau, nach einem Monat, wenn man gerade sich eingelebt hat, muss man umziehen. Warum? Weil der Vermieter unseres Hauses sein Haus “wieder haben möchte”.

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Reise nach Kenia/Nairobi (über Uganda)

Ich hatte es also doch geschafft. Kurz vor knapp noch den Pass bekommen und gepackt, bin ich um 16:30 in den Bus nach Nairobi gestiegen. Insgesamt dauert die Reise etwa 24 Stunden, wobei die Pausen nicht genau festgelegt sind und wohl nie länger als eine halbe Stunde dauern. Ich dachte es wird richtig lang und anstrengend, doch dem war eigenartigerweise überhaupt nicht so. 14 Stunden nach Südfrankreich mit dem Auto empfand ich als schlimmer.

2 Stunden nach Fahrtbeginn kamen wir an der Ugandisch-Ruandischen Grenze an. Wie am Äquator so üblich war es natürlich schon dunkel und die Straßenlaternen haben auch nicht funktioniert. Wäre auch nicht so schlimm gewesen, wenn ich wenigstens gewusst hätte, wo ich überhaupt hin muss. Daher meine Erklärung für alle, die es später auch mal betrifft:

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Das Visum (Teil 2 von 3)

Wiederholung: Freitag ist vermutlich ein Feiertag, weshalb ich meinen Pass haben möchte. Mein Ziel: Freundin im 1200km entfernten Nairobi besuchen.

Mittwoch: Ich habe gerade von dem Feiertag erfahren und möchte sobald ich Feierabend habe zum Migration Office. Dazu muss ich aber noch die schriftliche Entschuldigung für Donnerstag schreiben. Aufgrund dieser Formalität verliere ich eine Menge Zeit, sodass ich beinahe nach Hause stürme, das nötigste Packe und sofort den Bus nach Kigali nehme. Für das ganze Wochenende zu packen reicht die Zeit leider nicht. In der Kigali Provinz angekommen wird mir klar, dass der Bus zu langsam ist, ich würde es nicht bis um 17 Uhr schaffen (dann macht das Office zu). Ich steige an einer willkürlichen Haltestelle aus und spring aufs nächste Moto. “Migration Office in Kacyiru, vuba!” (vuba heißt schnell). Motos sind hier so schon sehr schnell, da sie sich durch die Autos durchschlängeln. um 16:55 komme ich endlich an, 5 Minuten vor offiziellem Ladenschluss. Ich ziehe mir noch schnell ein Ticket, muss aber noch eine weitere halbe Stunde warten, da noch einige vor mir sind. Als ich dran komme, passiert das was eigentlich klar war: “Nein tut mir leid, das ist noch nicht fertig. – Sie brauchen es Morgen? – Oh dann kommen sie einfach Morgen früh wieder”. In seinen Worten schwang ein bisschen Hoffnung mit, ich gebe nicht auf. Ich rufe Lena an, eine deutsche Freiwillige in Kigali die die Woche zuvor das selbe Visaproblem hatte und zur selben Zeit im Office war, weil sie noch ein Gästezimmer frei hat. Ich nutze ihren Laptop um schon mal einen Sitz im Bus zu buchen, für 26800Rwf., fährt um 17:00 Dort habe ich die Nacht verbracht (solltest du das lesen, vielen Dank nochmal dafür!), um

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Wir sind “angekommen”! Und die Zeit rennt davon

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass der letzte Blogeintrag schon wieder 10 Tage her ist. Mittlerweile vergeht die Zeit hier wie im Flug, leider muss ich sagen. Grund dafür ist wohl, dass meine Mitfreiwillige Lisa und ich nun nicht nur körperlich, sondern auch geistig hier angekommen sind. Das Alltägliche Leben ist keine Herausforderung mehr. Wir wissen wo wir unser Essen kriegen, was es kostet, Moto (Motorrad Taxi) fahren ist kein Problem, genauso wenig wie das Busfahren. Wir haben unseren Stundenplan fertig gestellt, dh. haben einen festen Arbeitsalltag, kennen die Lehrer und wissen an wen wir uns bei welchem Problem wenden können.

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Das Visum (Teil 1 von 3)

Prolog: Berühmt und berüchtigt dafür, dass es gewöhnlicherweise Probleme gibt. Daher wurde uns bereits im voraus ans Herz gelegt, die Anleitung zur Erlangung des Visa P1 sehr genau zu befolgen und auf jeden Fall sämtliche Dokumente mit zu nehmen. Haben wir gemacht.

Sonntag: wir fahren bereits einen Tag vorher nach Kigali, da die Botschaft nur Montag bis Freitag von 9-11 geöffnet hat. Nein, nicht 11 Uhr abends, morgens. Ja richtig, das sind 2 Stunden. Wir verbringen die Nacht im Hotel Saint Paul, etwa 500m von der Botschaft entfernt.

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Umstrukturierung der Fotos!

Wie bereits angekündigt, sind alle Fotos nun auf einer eigenen Seite (zu erreichen über das Menü) in verschiedenen Bildergalerien zusammengefasst und thematisch geordnet. Ganz fertig ist es noch nicht, da wird bestimmt später noch etwas dran gearbeitet. Grundsätzlich werden die Galerien immer zusammen mit dem Blogeinträgen aktualisiert. Die neuesten Bilder sind immer ganz oben in der jeweiligen Galerie.

Den Eintrag zum Visa versuche ich die Tage noch hinzubekommen. Das Leben hier läuft mal wieder schneller, wie ich schreiben kann.

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Einführungsseminar

Einführungsseminar (17.8 – 19.8.)
Dies fand in Kabali statt, einem Dorf bei Rubavu im Westen Ruandas. Erst kurz vor knapp hat man uns darauf hingewiesen, wir sollten doch bitte warme Sachen mitbringen, es sei kalt. Klar, es war Regen gemeldet und wir dachten eine Weste reicht da wohl. Wir begaben uns also zum Bus und es folgten etwa 5 Stunden Fahrt in einem kleinen Bus (Matatu), der eigentlich für 3 Leute pro Reihe ausgelegt ist. Die meiste Zeit waren dies jedoch 4-5 Leute. Es war also recht gemütlich im Bus. Mich hat das nicht so sehr gestört, da ich damit beschäftigt war mir die schöne Landschaft anzuschauen. Obwohl wir nur wenige hundert Kilometer Luftlinie von Ruhango entfernt waren, unterschied sich die Landschaft bereits gewaltig! Da viele Straßen über die Bergketten führen, hat man fast durchgängig eine wunderbare Aussicht.

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Erster richtiger Schultag und Busfahrt nach Muhanga

Der Erste Tag an der Schule!

Nach etwa 15 Minuten Fußweg zur Schule wurden wir wie immer sehr herzlich von den Lehrern empfangen. Hauptprogrammpunkt für den Tag war eine Leistungsüberprüfung in einigen Klassen, um zu sehen, wie viel die Schüler über die Ferien im Kopf behalten haben. Die Klassen waren noch ziemlich dünn bestückt. In dem Raum wo ich war, hätten eigentlich 63 Kinder sitzen sollen, stattdessen waren es 8, dazu später mehr. Der Test (im Fach Elektronik, ich fande ihn ziemlich Anspruchsvoll) wurde dennoch geschrieben und anschließend gingen wir durch mehrere weitere Klassen, wo wir korrigierte Klassenarbeiten von vor den Ferien austeilten. Außerdem wurde mir das Elektrolabor und die beiden Computerräume für die Sekundarstufe gezeigt. Das Elektrolabor ist sehr praxisorientiert und nicht so Baukastenmäßig wie man es hier häufig sieht. Einer der beiden Computerräume ist in einem guten Zustand, der andere wird gerade etwas überholt, da nicht alle Rechner funktionieren. Ich wurde etwa drei mal gefragt, ob ich denn Computer reparieren könne und bejahte. Scheint wohl hier häufiger zu Problemen zu kommen. Ich habe jedenfalls kein Problem mit solchen Reparaturen, ist ja schließlich nicht die Erste.

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Observation week – die Beobachtungswoche

Nach einem wenig Ereignisreichen Wochenende, sollten wir Montag Morgen das erste mal zur Schule kommen. Wir wussten bereits, dass diese Woche noch als “observation week” (beobachtungs/zuschau-Woche) gilt, das heißt wir schauen erst mal nur zu in der Schule und haben mehr Zeit Zuhause, um uns einzuleben. Wir kamen also um 9 Uhr an, uns wurden ein paar weitere Personen vorgestellt, u.a. Faustin (unser zukünftiger Kinyarwanda Lehrer und Ansprechpartner) und warteten dann auf den Beginn des ersten Meetings der Lehrer nach den Ferien. Dieses dauerte schließlich ganze 3 Stunden und wurde ausschließlich auf Kinyarwanda gehalten. Ist aber auch verständlich, da eigentlich nichts besprochen wurde was uns betrifft und keiner der Lehrer Muttersprachler in Englisch ist. Faustin hat uns aber zwischendurch übersetzt um was es ging.

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