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Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 3

Kaputtgeflickt.

Vorhergesagte Techniker kamen wie angekündigt und wir hatten sogar 238V zeitweise!

Dann kam der Regen. Also sowohl real als auch metaphorisch gesprochen. 2 Stunden etwas stärkerer Regen und schon sind wir auf Anfang, eigentlich sogar noch davor. Nun haben wir nämlich nicht nur eine niedrige Spannung, sondern auch noch einen ziemlich starken Wackelkontakt. Dieser sitzt dem Geflacker der Laternen nach zu urteilen sogar direkt vorm Haus.

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Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 2

Teil 2, wir sind noch mitten drin.

Zwischendurch stellte sich auch heraus, dass ich schlichtweg keine Energie kaufen kann. Ich bekomme die übliche Bestätigungs-SMS meines Netz und MobileMoney Betreibers MTN, allerdings fehlt der Code einfach. Die SMS ist nebenbei in Kinyarwanda, man muss also wissen, welcher der Codes in der SMS nun der ist, den man braucht. Ich hatte ein paar mal mit MTN hin und her telefoniert, bis sich herausstellte, das der Techniker vergessen hat, unser Cash Power Meter zu registrieren; hätte auch gut mir passieren können. Lob an den Kundenservice von MTN. Allerdings sollten die Techniker mal gescheite Fehlermeldungen integrieren, da selbst die Leute bei der Hotline nicht genau wussten, woran es denn nun liegt.

 

Nun aber zurück zum eigentlichen Spaß, mit nur halb so viel Spannung (okay, der war schlecht). Inzwischen habe ich uns wieder ans alte Cash Power Meter geklemmt, da es mir doch zu doof war, jeden Abend ohne Licht und Tags nur mit 150V herum zu dümpeln.

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Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 1

Eigentlich wollte ich darüber schon lange etwas geschrieben haben, da es doch etwas anders hier läuft, als in Deutschland.

Vorab: Ruanda hat ebenfalls 230V Netzspannung bei 50Hz als Vorgabe. Die Steckdosen sind entweder flach und ohne Schutzleiter (Typ C) oder der “französische” Stecker (Typ E), wobei beide zum Eurostecker kompatibel sind. Der Typ E und unserer Typ F (Schuko) sind sich sehr ähnlich, weshalb die meisten Schukostecker auch im Typ E verwendet werden können.

Abgerechnet wird prepaid, das heißt man zahlt im voraus. Dafür hat man statt einem ollen analogen Stromzähler wie in Deutschland ein digitales Gerät mit Ziffernfeld und LCD Nummerndisplay, das Electricity Meter/Cash Power Meter. Wenn man Energie kaufen will, kauft man für einen bestimmten Betrag ein und bekommt als Gegenleistung einen 20 stelligen Code, den man am Electricity Meter eingibt. Man kauft also nicht direkt kWh, sondern für einen beliebigen Betrag ein. Das kommt daher, das es verschiedene Preisklassen gibt. Staatsbürger zahlen weniger als Residents zum Beispiel. Verbraucht ein Staatsbürger mehr als 15 kWh im Monat, so steigt der Preis auf etwa das doppelte pro kWh. Das Electricity Meter kommuniziert meines Wissens nach über das Mobilfunknetz mit dem Betreiber über die Preise usw.

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