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Congo Nile Trail

Ich denke dieser Trail (Wanderweg) ist das, worauf ich mich am meisten gefreut habe. Es war auch einer der Beweggründe, warum ich ein Fahrrad kaufte und später wieder verkaufte. Es zu verkaufen war eine gute Entscheidung, denn bei den langen und steilen, holprigen Wegen nach unten, wäre es vermutlich in sich zusammengekracht und ich hätte erstmal im Krankenhaus gelegen. Dabei bin ich doch der, der immer wieder sagt

Wer billig kauft, kauft zweimal

Wie dem auch sei, ich machte mich am Morgen des 8. Januar auf den Weg nach Gisenyi, wo ich bei meinem Mentor Kagabo übernachten wollte. Noch am selben Tag zu starten, hätte zeitlich nicht funktioniert, das wusste ich. Was ich noch nicht genau wusste, ist wie lange die einzelnen Tage sind (effektive Laufzeit) und wo ich eigentlich schlafen werde. Ich kam gegen 16 Uhr mit einiger Verspätung an, da mein Bus auf dem Weg einen platten hatte (weniger als eine Woche später ist ein Reifen unter mir sogar geplatzt, aber in einem anderen Zusammenhang). Den Rest des Tages verbrachte ich mit meinem Mentor und seinem Bruder in guten Unterhaltungen.

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Fahrrad & Nyungwe Forest

Moment mal? War da nicht was mit dem Congo-Nile-Trail?

– doch, war eigentlich geplant

Mein Plan war es, diese Woche mit dem Fahrrad den Trail zu fahren, wofür ich 6 Tage eingeplant hatte, normalerweise braucht man 5. Dafür, aber auch um allgemein endlich nochmal Sport zu machen, habe ich mir ein Fahrrad hier in Ruhango zugelegt. Krachneu, Gangschaltung, Federung für 105.000 Rwf. Soweit hatte alles einen annehmbaren Eindruck gemacht und man hat mir auch 2 Wochen Garantie gegeben (was nicht selbstverständlich ist; gesetzlich ist keine Garantie vorgeschrieben). Innerhalb weniger als einer Woche ging dann der Spaß los; chronologisch:

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Essen & Trinken

Wer mich gut kennt, wird mich als sehr wählerischen Esser in Erinnerung haben, wobei sich das in den letzten 2 Jahren schon deutlich gebessert hat. Ehrlich gesagt habe mich mir über Essen noch die meisten Sorgen gemacht, bevor ich hierhin kam. Schließlich sind wir nicht gerade in der Hauptstadt, wo es die volle Wahl gibt.

Nun, Anfangs war es in der Tat ziemlich schwierig. Das liegt daran, dass es hier keinen Supermarkt gibt wie bei uns, wo man direkt alles bekommt. Stattdessen gibt es unzählige kleine Shops, die teilweise auch westliche Importgüter anbieten, und den großen Markt mit heimischen Produkten. Alles meist ohne festen Preis, es wird verhandelt. Anfangs waren wir ziemlich schüchtern und trauten uns nicht so wirklich, einfach mal in jeden Markt rein zu schauen. Tatsächlich habe ich in den ersten Wochen mindestens 5kg abgenommen.

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