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Elektrizität – Odysee mit EUCL Teil 1

Eigentlich wollte ich darüber schon lange etwas geschrieben haben, da es doch etwas anders hier läuft, als in Deutschland.

Vorab: Ruanda hat ebenfalls 230V Netzspannung bei 50Hz als Vorgabe. Die Steckdosen sind entweder flach und ohne Schutzleiter (Typ C) oder der “französische” Stecker (Typ E), wobei beide zum Eurostecker kompatibel sind. Der Typ E und unserer Typ F (Schuko) sind sich sehr ähnlich, weshalb die meisten Schukostecker auch im Typ E verwendet werden können.

Abgerechnet wird prepaid, das heißt man zahlt im voraus. Dafür hat man statt einem ollen analogen Stromzähler wie in Deutschland ein digitales Gerät mit Ziffernfeld und LCD Nummerndisplay, das Electricity Meter/Cash Power Meter. Wenn man Energie kaufen will, kauft man für einen bestimmten Betrag ein und bekommt als Gegenleistung einen 20 stelligen Code, den man am Electricity Meter eingibt. Man kauft also nicht direkt kWh, sondern für einen beliebigen Betrag ein. Das kommt daher, das es verschiedene Preisklassen gibt. Staatsbürger zahlen weniger als Residents zum Beispiel. Verbraucht ein Staatsbürger mehr als 15 kWh im Monat, so steigt der Preis auf etwa das doppelte pro kWh. Das Electricity Meter kommuniziert meines Wissens nach über das Mobilfunknetz mit dem Betreiber über die Preise usw.

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