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Fahrrad & Nyungwe Forest

Moment mal? War da nicht was mit dem Congo-Nile-Trail?

– doch, war eigentlich geplant

Mein Plan war es, diese Woche mit dem Fahrrad den Trail zu fahren, wofür ich 6 Tage eingeplant hatte, normalerweise braucht man 5. Dafür, aber auch um allgemein endlich nochmal Sport zu machen, habe ich mir ein Fahrrad hier in Ruhango zugelegt. Krachneu, Gangschaltung, Federung für 105.000 Rwf. Soweit hatte alles einen annehmbaren Eindruck gemacht und man hat mir auch 2 Wochen Garantie gegeben (was nicht selbstverständlich ist; gesetzlich ist keine Garantie vorgeschrieben). Innerhalb weniger als einer Woche ging dann der Spaß los; chronologisch:

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Uganda: Queen Elizabeth NP und Chimpansentracking

Diesmal muss ich mich leider etwas kürzer halten, da ich Morgen schon zum Congo Nile Trail starten wollte und noch rein gar nichts geplant habe. An die nun geschockten, die mich als Planungsmensch kennen: ja, hier schreibt immer noch Martin Weber.

Ungefähr genauso spontan wie zum Muhabura, haben David, Lisa und ich uns dazu entschieden, mal zwei Tage in Uganda zu verbringen. Das heißt, wir begleiten David am Anfang einer sechswöchigen Reise durch Ostafrika. Dir wünsche ich viel Spaß, wenn du das liest!

Queen Elizabeth Nationalpark

Inmitten der Hügel, die von Ruanda aus noch weiter Richtung Norden reichen als Teil des Albertine Rift Valleys, erstreckt sich der Queen Elizabeth NP, eine flache Savannenlandschaft! Es ist wirklich eigenartig, wie man von den hohen Hügeln aus auf einmal in diese endlose Weite schaut; als hätte jemand mit einem gigantischen Stempel die Hügel zerdrückt. Genau so abrupt geht es ineinander über. Der Park grenzt direkt an den Eduardsee, der durch den Kazingakanal mit dem Georgsee verbunden wird. Unsere Unterkunft, die günstigste aber sehr schöne Lodge, liegt genau an der Mitte des Kanals und gleichzeitig auch mitten im Parkgebiet.

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Musanze: Höhlen und mein erster 4000er!

Vergangenes Wochenende standen eigentlich nur die Höhlen bei Musanze (im Norden beim Volcanoes NP) auf dem Programm. David, der uns bereits vorher zweimal in Ruhango besuchte, hatte uns dazu eingeladen. Freitag Abend kamen wir in Musanze an und es war schon dunkel. Von seinen anderen Besuchern hörte ich schon, dass mich am nächsten Morgen eine schöne Überraschung erwarten würde. Ich rechnete schon mit einer schönen Aussicht, doch mit dem, was mich morgens um halb 7 erwartete, hatte ich nicht gerechnet: von seiner Veranda aus hat man einen beinahe perfekten Blick geradewegs auf drei große Vulkane; Sabyinyo, Gahinga und Muhabura, wovon letzterer der drittgrößte Berg/Vulkan Ruandas ist mit 4127m (Bilder siehe Galerie). Zum Pech der anderen Langschläfer hat man leider nur 30 Minuten später nichts mehr gesehen – Nebel.

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Ende der Examen – Anfang der Ferien – Holiday Exchange

Heute, 10.11.17, werden die letzten Examen geschrieben. Nächste Woche haben die Lehrer Zeit, um diese zu korrigieren und es findet kein Unterricht statt. Aus diesem Grund haben wir schon vorläufig frei bekommen. Es kann jedoch trotzdem sein, dass wir nochmal zur Schule zurückgerufen werden, falls wir gebraucht werden. Nach nächster Woche fangen offiziell die Ferien an.

Nun grob zu meiner Planung, was schon so feststeht:

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Die große Reise(planung)

Das Schuljahr neigt sich dem Ende und so kommen die großen Ferien immer näher. Diese beginnen Mitte November und hören Anfang nächsten Jahres auf. Zeit genug, um Ruanda und andere Ostafrikanische Länder etwas kennenzulernen. Immerhin bekommen wir als Resident Preissenkungen und bezahlen nichts für die meisten Visa. EAC Visa (Kenia, Uganda, Ruanda) kostet regulär nämlich 100$!

Am Wochenende haben wir uns schon mal die Orte in Ruanda ausgesucht, die wir bereisen möchten. Dazu gehört hauptsächlich der Akagera Nationalpark (Savannenlandschaft im Osten), Nyungwe Forest (natürlicher tropischer Regenwald im Süd-Westen) und der Congo-Nile Trail (Wanderweg entlang des Kivusee im Westen; Congo ist dabei der Fluss, nicht das Land!).

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Urlaub in Kibuye/Kivusee

Update: Die Bilder sind nun in der Galerie “Kibuye/Kivusee” verfügbar.

Eine Woche nachdem ich mit meiner Freundin fünf Tage am Kivusee im Westen des Landes war, ist es an der Zeit hier mal etwas zu schwärmen.

Lake Kivu ist nicht nur einer der einzigen Süßwasserseen Afrikas in denen man schwimmen kann, ohne sich Gedanken um Billharziose, Krokodile oder andere unangenehme Mitbewohner machen muss. Er ist dazu noch natürlich vulkanisch von unten geheizt (Geothermalenergie) und hat eine atemberaubende Hügellandschaft um sich herum, wodurch man Kilometerweit in die Ferne schauen kann. Die Region ist für ruandische Verhältnisse noch relativ stark natürlich bewachsen (im Gegensatz zum radikal gerodeteten Ruhango) und es gibt viele kleine Inselchen und Buchten.

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Reise nach Kenia/Nairobi (über Uganda)

Ich hatte es also doch geschafft. Kurz vor knapp noch den Pass bekommen und gepackt, bin ich um 16:30 in den Bus nach Nairobi gestiegen. Insgesamt dauert die Reise etwa 24 Stunden, wobei die Pausen nicht genau festgelegt sind und wohl nie länger als eine halbe Stunde dauern. Ich dachte es wird richtig lang und anstrengend, doch dem war eigenartigerweise überhaupt nicht so. 14 Stunden nach Südfrankreich mit dem Auto empfand ich als schlimmer.

2 Stunden nach Fahrtbeginn kamen wir an der Ugandisch-Ruandischen Grenze an. Wie am Äquator so üblich war es natürlich schon dunkel und die Straßenlaternen haben auch nicht funktioniert. Wäre auch nicht so schlimm gewesen, wenn ich wenigstens gewusst hätte, wo ich überhaupt hin muss. Daher meine Erklärung für alle, die es später auch mal betrifft:

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